Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.

Unsere Arbeit

Seit 2001 führen hauptamtliche Mitarbeiter des SFR strukturverbessernde Projekte auf dem Gebiet der Flüchtlingsarbeit durch. Hierzu gehörte die Anregung von kommunalen Netzwerken, die Entwicklung von Standards bei der Flüchtlingsaufnahme in Sachsen, sowie die Gewinnung, Qualifizierung und Beratung von Ehrenamtlichen. 2004/05 wurde durch den SFR der Aufbau und die Installierung einer Verfahrensberatungsstelle für das Land Sachsen initiiert, welche in Kooperation mit der AG In- und Ausländer e.V. (AG) fortgeführt und schließlich Ende 2007 gänzlich an die AG übergeben wurde.

2007 bildete sich darüber hinaus mit Unterstützung und Begleitung des SFR e.V. eine Gruppe „Jugendlicher ohne Grenzen“ (JOG) in Sachsen. Diese Jugendinitiative ist ein Zusammenschluss von in der Mehrzahl geduldeten Jugendlichen mit unsicherem Aufenthalt in Deutschland, die sich für ihre Rechte einsetzen. (weitere Informationen hier)

Ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit war und ist die mobile Beratung für Flüchtlinge in den Übergangswohnheimen, insbesondere in den Landkreisen. Diese wird und soll aufgrund des nach wie vor hohen Bedarfs durch den SFR e.V. weitergeführt. Arbeitsschwerpunkt ist derzeit vor allem die Erfassung der gesundheitlichen Problem- und Versorgungslagen der Flüchtlinge sowie deren Unterstützung im psychosozialen Bereich. Anknüpfend an die daraus gewonnenen Ergebnisse soll dann innerhalb des Mehrjahresprojektes die Schaffung eines Verbundsystems psychotherapeutischer und psychosozialer Hilfen für Flüchtlinge, insbesondere mit Traumatisierungen, im Freistaat Sachsen realisiert werden.

Die Projektarbeit des SFR e.V. wird gefördert von: 

 Europäischer Flüchtlingsfond Stiftung UNO-Flüchtlingshilfe e.V. Förderverein Pro Asyl e.V.