Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.

Chronik der Sonstigen Informationen

Erster Asylantrag eines US-Deserteurs in Deutschland

Pressemitteilung des connection-e.V. vom 27.11.2008

André Shepherd stellte heute seine Gründe vor

 Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen Öffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt für Migration gestellt.

Anbei der Bericht der heutigen Pressekonferenz sowie die Solidaritätserklärung von PRO ASYL dazu.
Alles weitere dazu findet Ihr bei den KollegInnen auf der Homepage:

http://www.connection-eV.de/z.php?ID=368

Connection e.V. und Military Counseling Network

Mehrsprachiger Ratgeber für Zuwanderungsfamilien

30.08.08
(BMAS/SFR/Schn.)      In den letzten Jahrzehnten sind viele Menschen nach Deutschland zugewandert. Ob ihre Integration gelingt, entscheidet sich häufig in den Familien. Die Broschüre Chancen durch Integration - Ratgeber für Familien"
will vor allem Eltern helfen, Unterstützung und Hilfe zu finden –bei der Gesundheitsvorsorge, Kinderbetreuung, Schule und beider Berufsberatung.
Gerade "Eltern stellen die entscheidenden Weichen für die Entwicklung ihrer Kinder und tragen damit eine große Verantwortung", so die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer. Ziel des neuen Familienratgebers ist es daher, es Zuwanderungsfamilien zu erleichtern, sich in Deutschland zurechtzufinden.
Auf mehr als 200 Seiten bietet die Broschüre einen praktischen und schnellen Überblick zu 63 Themen. Bei jedem Thema wird erklärt, welche Rechte und Pflichten es gibt und welche Leistungen und Kosten übernommen werden. Zum Beispiel, dass Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen sowie Schutzimpfungen keine Praxisgebühr kosten. Außerdem gibt es zu jedem Thema Hinweise auf Ansprechpartner vor Ort und weiterführende Informationen. Der Ratgeber ist in zwei Sprachfassungen erhältlich: deutsch-türkisch und deutsch-russisch. Die Broschüre kann gratis beim Publikationsversand der Bundesregierung bestellt werden:
per Post:
Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09
18132 Rostock 
per Telefon:
01805 / 77 80 90

per Fax:
01805 / 77 80 94 
per E-Mail:
publikationen@bundesregierung.de

oder im Internet unter: www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/PublikationenFotos/Bestellservice/bestellservice

Keine Antragsfrist bei der Altfallregelung nach § 104a AufenthG - Anträge sind weiterhin möglich

Mitteilung des Berliner Flüchtlingsrates vom 29.07.2008

http://www.fluechtlingsinfo-berlin.de/fr/zuwg/Antragsfrist_Altfallregelung.pdf

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Antragsfrist 01.07.2008 rechtlich nicht haltbar ist. Eine Antragsfrist ist in § 104a nicht geregelt. Weder der Stichtag 01.07.2008 noch der 31.12.2009 beinhalten eine Antragsfrist. Den Betroffenen wird zum jeweiligen Zeitpunkt die Aufenthaltserlaubnis nicht erteilt bzw. nicht verlängert, wenn sie die jeweils geforderten gesetzlichen Vorraussetzung nicht erfüllen. Zu berücksichtigen ist aber, dass ein Antragsteller spätestens am 31.12.2009 im Besitz der Aufenthaltserlaubnis sein muss, damit an diesem Tag nach den Regeln der § 104a Abs. 5 eine Verlängerung in Betracht kommt. Demnach kann ein Antrag auf das Bleiberecht nach der Altfallregelung nur bis zum 31.12.2009 gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Classen, Ibrahim Kanalan
www.fluechtlingsrat-berlin.de

Bundeskabinett stimmt Einbürgerungstest zu – neue Einbürgerungsbroschüre herausgegeben

29.07.2008

(BMAS/SFR/Schn.) Das Bundeskabinett hat den Entwurf der Rechtsverordnung zu Einbürgerungstest und Einbürgerungskurs zustimmend zur Kenntnis genommen. Ab September 2008 können die Einbürgerungstests dann durchgeführt werden.
Jeder, der sich einbürgern lassen will, erwirbt damit unverzichtbare Kenntnisse über Rechten und Pflichten als Staatsbürger. Die Vorbereitungskurse sowie vertiefende Hintergrundinformationen als gute Grundlage, sind über das Internet abrufbar.
Staatsministerin Maria Böhmer hatte vor kurzem die neue Einbürgerungsbroschüre der Bundesregierung vorgestellt, in der die verschiedenen Formen der Einbürgerung leicht verständlich erklärt werden.

Zugleich hatte sie den Startschuss für eine Plakatkampagne gegeben. Damit will die Bundesregierung für mehr Einbürgerung werben.


Die neue Broschüre kann beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung bestellt werden:

E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de
Internet: www.bundesregierung.de
Dorotheenstr. 84
D-10117 Berlin
Telefon: 03018-272 - 0
Telefax: 03018-272 - 2555

 November 2006

Gesetzentwurf zum Zuwanderungsgesetz: Umsetzung von EU-Richtlinien wird zur Verschärfung des Asylrechts missbraucht

Pressemitteilung von amnesty international vom 14.03.2007

Als flüchtlingsfeindlich, rückwärtsgewandt und integrationshemmend hat ein breites Bündnis von flüchtlingspolitisch tätigen Organisationen den Gesetzentwurf zur „Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der EU“ gewertet. Die Bundesregierung will den Entwurf in Kürze verabschieden. Die Organisationen fordern die Regierung auf, den Gesetzentwurf nicht anzunehmen und zur Überarbeitung an das Bundesinnenministerium zurückzuverweisen.

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