Wir trauern um unser Vorstandsmitglied Heike Monjezi

Wir, die Mitglieder und Mitarbeiter*innen des Sächsischen Flüchtlingsrats e.V., trauern um den Verlust unseres Vorstandmitglieds Heike Monjezi. Wir danken ihr von ganzem Herzen für ihre selbstlose und wertvolle Arbeit. Ihr aufopferungsvolles Wesen hinterlässt eine große Lücke in unserem Verein. Nicht nur ihr Engagement wird uns fehlen, sondern auch ihre Empathie, ihre Treue und Zuverlässigkeit. Was bleibt sind schöne Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann. Unsere Anteilnahme gilt ganz besonders ihrer Familie und Freund*innen.  

PM: Abschiebung ins medizinische Nirgendwo

Wieder werden Kranke im Charterflug abgeschoben Erneut bucht die Landesregierung Sachsens einen Charterflug, um diesmal in den Kosovo abzuschieben. Unter den 77 Geflüchteten sind auch Kranke. Doch das Gesundheitssystem des Landes ist marode. Es erscheint nahezu unmöglich, dass ein suizidaler Familienvater medizinische Betreuung und medikamentöse Versorgung im „Sicheren Herkunftsstaat“ Kosovo finden soll – vor allem wenn die strukturelle Ausgrenzung von Rom*nja bedacht wird. Landesregierung und Vollzugsbehörden ignorieren fachmedizinische Expertise. Die sächsische Landesregierung lässt sich trotz der Kritik an ihrer Abschiebepraxis nicht erweichen – gestern Mittag wurden 77 Menschen, darunter Kranke, in einem Charterflug nach Pristina, Kosovo abgeschoben. Wie schon am

PM: Abschiebepraxis in Sachsen – Die Doppelmoral des Freistaates

Menschenrechtswidriges Handeln für Abschiebungen in Kauf genommen Das sächsische Innenministerium und die ihm unterstehenden Vollzugsbehörden gehen hart gegen Geflüchtete mit Negativbescheid vor. Deren Handlungsspielräume werden eingeengt. Grundrechtsartikel werden verletzt, Integrationsleistungen nicht gewürdigt, Zukunften zerstört. Diese Entwicklung ist unbedingt aufzuhalten, zivilgesellschaftliches Handeln ist gefragt. Warum haben wir diesen Flyer veröffentlicht? Die Abschiebepraxis Sachsens hat sich in den letzten Monaten in eine immer offensivere und aggressivere Richtung entwickelt. Der absurde Wettstreit um das effektivste Abschiebevorgehen zwischen den Bundesländern soll verlorengegangene Wähler*innengruppen zurückgewinnen. Der Preis: Ausländerbehörden und das sächsische Innenministerium verletzen massiv die Grundrechte Geflüchteter. Der von der Politik vielbeschworene Ansporn des Aufenthalts

Konferenz der Landesflüchtlingsräte in Dresden

Gemeinsame Presseerklärung der Landesflüchtlingsräte [09.09.2016] Flüchtlingsräte aller Bundesländer fordern in Dresden: Schluss mit einer Rassismus fördernden Parteiendebatte und Rechtspolitik! Familienfreundliche freizügige Flüchtlingsintegrationspolitik! Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Sächsischen Flüchtlingsrats führten die Landesflüchtlingsräte ihre regelmäßige Konferenz am 8. und 9. September 2016 in Dresden durch. Die Flüchtlingsräte der Bundesländer fordern eine Rückbesinnung der politischen Flüchtlingsdebatte auf die Menschenrechte von Geflüchteten. Die aktuelle Debatte über die Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa, die faktisch Populismus und Rassismus in der Gesellschaft fördert, trifft auf den entschiedenen Widerspruch der Flüchtlingsräte der Bundesländer.

Die Römer, sie spinnen nach wie vor

Der Sächsische Flüchtlingsrat begeht sein 25-jähriges Jubiläum Click here for English version of the flyer. Click here for Arabic version of the flyer. Am Wochenende des 09. und 10. September lädt der Sächsische Flüchtlingsrat ins Kulturrathaus Dresden sowie ins Festspielhaus Hellerau. Soziale Ausgrenzung, bürokratische Hürden und rassistische Übergriffe geben zwar wenig Anlass zum Feiern. Doch feiert der Sächsische Flüchtlingsrat auch 25 Jahre erfolgreicher Vernetzung von widerständigen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, Menschen die solidarisch zueinander sind und sich für die Rechte von Allen einsetzen.

Praktikant*in gesucht.

Wir suchen ab sofort im Rahmen des Projektes RESQUE continued (Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete und Asylsuchende) beim Sächsischen Flüchtlingsrat e.V. in Dresden eine*n Praktikant*in im Rahmen eines Pflichtpraktikums bzw. ehrenamtlichen Engagements! Wir freuen uns über Nachfragen und eure Bewerbungen. Bitte sendet diese per Mail an: Dr. Gesa Busche, 0351-33235594, busche@sfrev.de

Gemeinsame Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte

Magdeburg, 3.8.2016 Die Landesflüchtlingsräte fordern anlässlich der Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt am 3. August 2016: Abschiebungsstopp und Visumsfreiheit für türkische Staatsangehörige Visumsfreiheit für alle in der Türkei Verfolgten Kündigung des EU/Türkei-Deals und Aufnahmekontingent für Transitflüchtlinge Die Republik Türkei erlebt derzeit eine Transformation, die auf die Etablierung einer Präsidialdiktatur und die nachhaltige Beschädigung von Gewaltenteilung und demokratischen Strukturen angelegt ist. In Folge dessen sind die Wahrung des Rechtsstaats und die Geltung der Menschenrechte in hohem Maße gefährdet.

PM: Zur Reaktion des Landrats Mittelsachsens hinsichtlich der Unterbringungssituation in Rossau

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. setzt sich seit nun fast 25 Jahren für den Schutz und die Unterstützung geflüchteter Menschen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus, in Sachsen ein. Der Verein versteht sich als Interessenvertretung für Geflüchtete gegenüber der Staatsregierung, beziehungsweise anderen Institutionen und Behörden. Die Durchsetzung und Wahrung von Menschenrechten ist dabei das primäre Anliegen. Die Situation in der Gemeinschaftsunterkunft Rossau verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die Beratung, Bereitstellung von Informationen und die Koordinierung politischer Aktionen sind.

PM: Landkreis Mittelsachsen versagt bei menschenwürdiger Unterbringung

Pressemitteilung des Sächsischen Flüchtlingsrats e.V. In einem offenen Brief haben Geflüchtete aus Rossau ihre Unterbringung kritisiert Landkreis Mittelsachsen versagt bei menschenwürdiger Unterbringung Gestern wandten sich in der Gemeinschaftsunterkunft Rossau untergebrachte Geflüchtete in einem Brief an die Öffentlichkeit. Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. leitete diesen Brief an das Staatsministerium des Inneren, den Landrat Mittelsachsens, Matthias Damm, die Ausländerbehörde Freiberg sowie über seinen Presseverteiler weiter. Dezentrale Unterbringung und verbindliche Standards für Gemeinschaftsunterkünfte müssen die Folge sein.