Rechtliche Hinweise – Wann finden Abschiebungen statt und welche Schritte können sie verhindern?

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In Deutschland sind die Bundesländer für den Vollzug der Abschiebung verantwortlich, konkret werden sie durch die den Landesinnenministerien unterstehenden Ausländerbehörden im Zusammenspiel mit der jeweiligen Landesdirektion organisiert. Bis es soweit kommt, müssen die Behörden allerdings einen langen Weg gehen.

Vorkehrungen im Asylverfahren – Die Anhörung (mehr)

Nach Erhalt des Bescheids (mehr)

Weitere, aufenthaltsrechtliche Möglichkeiten:

Ratsamerweise sollten die Perspektiven in folgender Reihenfolge erwogen werden:

  1. Klage am Verwaltungsgericht (Zuständigkeit steht im Rechtsbehelf des Bescheids), gegebenenfalls anschließende Klage am Oberverwaltungsgericht

  2. Überprüfung aufenthaltsrechtlicher Regelungen (siehe unten)

  3. Überprüfung auf Stellen eines Asylfolgeantrags

  4. Überprüfung auf Stellen eines Härtefallantrags in der Härtefallkommission (siehe unten)

§25a AufenthG: Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und Heranwachsenden (mehr)

§25b AufenthG: Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration (mehr)

§25 Abs. 5 AufenthG (mehr)

§18a AufenthG: Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung (mehr)

Asylfolgeantrag (mehr)

Härtefallantrag bei der Härtefallkommission (mehr)

§60a Abs.2 Satz 4 AufenthG die „Ausbildungsduldung (mehr)“

§60a AufenthG Vorübergehende Aussetzung der Abschiebung (Duldung) (mehr)

Ermessensduldung (§60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG) (mehr)

Eine weitere Option, auf die aber kein Anspruch besteht: §60a Abs. 1 AufenthG Abschiebestopp: (mehr)

Aufenthaltsgewährung nach §60a Abs. 1 für Rom*nja (mehr)

Hinweise zu medizinischen Gutachten (mehr)

Verwendetete Quellen (mehr)