Aktionstag zum Thema Zusammenleben in Freital – „Nebeneinander wohnen – Miteinander leben…?“

Viele Menschen wohnen zwar in Freital, nehmen aber nicht am gesellschaftlichen Leben teil. Sie orientieren sich für Freizeitangebote nach Dresden. Gleichzeitig führt das gesellschaftliche Klima in Freital zu Vereinzelung, Wegzug, Angst und Spannungen im Gemeinwesen. Verloren gehen dabei der gesellschaftliche Zusammenhalt, Solidarität und eine Kultur des demokratischen und zivilgesellschaftlichen Miteinanders. Der Aktionstag soll auf diese Leerstelle, auf die Probleme aber vor allem auf die Möglichkeiten einer Veränderung aufmerksam machen. Die vielen Gruppen, Personen, Vereine und Organisationen, die an der Gestaltung des Aktionstages beteiligt sind, eint dabei die Forderung nach einem Internationalen Kultur- und Begegnungszentrum in Freital. Darunter verstehen sie einen Raum, in

PM: SCHULE FÜR ALLE – Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

Pressemitteilung/ 6.10.2016:    Anlässlich der heute in Bremen stattfindenden Kultusministerkonferenz (KMK) kritisieren die Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen und der Fachverband BumF e.V. – unterstützt von der GEW und Pro Asyl – die Ausgrenzung zehntausender junger Flüchtlinge vom Lernort Schule und fordern: Schule für alle ohne Ausnahmen. Das neue Schuljahr hat längst begonnen, doch für viele geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende herrscht Lageralltag statt Schulalltag – obwohl sie seit Monaten, zum Teil schon über einem Jahr in Deutschland leben. Bundesweit sind zehntausende junge Menschen betroffen. Diese Praxis ist ein gleich mehrfacher Rechtsverstoß. Das Recht auf Bildung ist ein Grundrecht. Es ist im

Stellenausschreibung für das Projekt „Fachliche und inhaltliche Programmbegleitung der Arbeitsmarktmentor*innen“

Für das Projekt „Fachliche und inhaltliche Programmbegleitung der Arbeitsmarktmentor*innen“ in Sachsen schreibt der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. ab dem 1. November 2016 eine Stelle als Programmkoordination (100 %) und zwei Stellen für die fachliche Programmmitarbeit (50 % & 75 %) in der Geschäftsstelle Dresden aus.

PM: Das Problem heißt Rassismus

Die terroristischen Attentate von Montag Nacht sind nur die Spitze des Eisbergs Zu lang hat die sächsische Politik der rassistischen Radikalisierung in der Öffentlichkeit tatenlos zugeschaut. Viel mehr noch, offensiv versucht die Landesregierung vom eigentlichen Problem abzulenken: Innenminister Ulbig fällt heute Morgen auf ein vermeintliches Bekennerschreiben der Antifa-Szene herein. Seit gestern Abend war klar, dass es ein Fake ist. Nur bleibt es nicht beim Verbreiten von Falschaussagen. Es fehlt immer noch an Unterstützung für zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Protest gegen Rechtsradikalismus auf den Straßen ist unerwünscht. Vor allem die Landes-CDU muss sich eingestehen, dass Rassismus längst Alltag in Sachsen ist. Das ledigliche

Wir trauern um unser Vorstandsmitglied Heike Monjezi

Wir, die Mitglieder und Mitarbeiter*innen des Sächsischen Flüchtlingsrats e.V., trauern um den Verlust unseres Vorstandmitglieds Heike Monjezi. Wir danken ihr von ganzem Herzen für ihre selbstlose und wertvolle Arbeit. Ihr aufopferungsvolles Wesen hinterlässt eine große Lücke in unserem Verein. Nicht nur ihr Engagement wird uns fehlen, sondern auch ihre Empathie, ihre Treue und Zuverlässigkeit. Was bleibt sind schöne Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann. Unsere Anteilnahme gilt ganz besonders ihrer Familie und Freund*innen.  

PM: Abschiebung ins medizinische Nirgendwo

Wieder werden Kranke im Charterflug abgeschoben Erneut bucht die Landesregierung Sachsens einen Charterflug, um diesmal in den Kosovo abzuschieben. Unter den 77 Geflüchteten sind auch Kranke. Doch das Gesundheitssystem des Landes ist marode. Es erscheint nahezu unmöglich, dass ein suizidaler Familienvater medizinische Betreuung und medikamentöse Versorgung im „Sicheren Herkunftsstaat“ Kosovo finden soll – vor allem wenn die strukturelle Ausgrenzung von Rom*nja bedacht wird. Landesregierung und Vollzugsbehörden ignorieren fachmedizinische Expertise. Die sächsische Landesregierung lässt sich trotz der Kritik an ihrer Abschiebepraxis nicht erweichen – gestern Mittag wurden 77 Menschen, darunter Kranke, in einem Charterflug nach Pristina, Kosovo abgeschoben. Wie schon am