PM: Abschiebepraxis in Sachsen – Die Doppelmoral des Freistaates

Menschenrechtswidriges Handeln für Abschiebungen in Kauf genommen Das sächsische Innenministerium und die ihm unterstehenden Vollzugsbehörden gehen hart gegen Geflüchtete mit Negativbescheid vor. Deren Handlungsspielräume werden eingeengt. Grundrechtsartikel werden verletzt, Integrationsleistungen nicht gewürdigt, Zukunften zerstört. Diese Entwicklung ist unbedingt aufzuhalten, zivilgesellschaftliches Handeln ist gefragt. Warum haben wir diesen Flyer veröffentlicht? Die Abschiebepraxis Sachsens hat sich in den letzten Monaten in eine immer offensivere und aggressivere Richtung entwickelt. Der absurde Wettstreit um das effektivste Abschiebevorgehen zwischen den Bundesländern soll verlorengegangene Wähler*innengruppen zurückgewinnen. Der Preis: Ausländerbehörden und das sächsische Innenministerium verletzen massiv die Grundrechte Geflüchteter. Der von der Politik vielbeschworene Ansporn des Aufenthalts

Konferenz der Landesflüchtlingsräte in Dresden

Gemeinsame Presseerklärung der Landesflüchtlingsräte [09.09.2016] Flüchtlingsräte aller Bundesländer fordern in Dresden: Schluss mit einer Rassismus fördernden Parteiendebatte und Rechtspolitik! Familienfreundliche freizügige Flüchtlingsintegrationspolitik! Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Sächsischen Flüchtlingsrats führten die Landesflüchtlingsräte ihre regelmäßige Konferenz am 8. und 9. September 2016 in Dresden durch. Die Flüchtlingsräte der Bundesländer fordern eine Rückbesinnung der politischen Flüchtlingsdebatte auf die Menschenrechte von Geflüchteten. Die aktuelle Debatte über die Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa, die faktisch Populismus und Rassismus in der Gesellschaft fördert, trifft auf den entschiedenen Widerspruch der Flüchtlingsräte der Bundesländer.

Die Römer, sie spinnen nach wie vor

Der Sächsische Flüchtlingsrat begeht sein 25-jähriges Jubiläum Click here for English version of the flyer. Click here for Arabic version of the flyer. Am Wochenende des 09. und 10. September lädt der Sächsische Flüchtlingsrat ins Kulturrathaus Dresden sowie ins Festspielhaus Hellerau. Soziale Ausgrenzung, bürokratische Hürden und rassistische Übergriffe geben zwar wenig Anlass zum Feiern. Doch feiert der Sächsische Flüchtlingsrat auch 25 Jahre erfolgreicher Vernetzung von widerständigen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, Menschen die solidarisch zueinander sind und sich für die Rechte von Allen einsetzen.

Praktikant*in gesucht.

Wir suchen ab sofort im Rahmen des Projektes RESQUE continued (Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete und Asylsuchende) beim Sächsischen Flüchtlingsrat e.V. in Dresden eine*n Praktikant*in im Rahmen eines Pflichtpraktikums bzw. ehrenamtlichen Engagements! Wir freuen uns über Nachfragen und eure Bewerbungen. Bitte sendet diese per Mail an: Dr. Gesa Busche, 0351-33235594, busche@sfrev.de

Gemeinsame Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte

Magdeburg, 3.8.2016 Die Landesflüchtlingsräte fordern anlässlich der Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt am 3. August 2016: Abschiebungsstopp und Visumsfreiheit für türkische Staatsangehörige Visumsfreiheit für alle in der Türkei Verfolgten Kündigung des EU/Türkei-Deals und Aufnahmekontingent für Transitflüchtlinge Die Republik Türkei erlebt derzeit eine Transformation, die auf die Etablierung einer Präsidialdiktatur und die nachhaltige Beschädigung von Gewaltenteilung und demokratischen Strukturen angelegt ist. In Folge dessen sind die Wahrung des Rechtsstaats und die Geltung der Menschenrechte in hohem Maße gefährdet.

PM: Zur Reaktion des Landrats Mittelsachsens hinsichtlich der Unterbringungssituation in Rossau

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. setzt sich seit nun fast 25 Jahren für den Schutz und die Unterstützung geflüchteter Menschen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus, in Sachsen ein. Der Verein versteht sich als Interessenvertretung für Geflüchtete gegenüber der Staatsregierung, beziehungsweise anderen Institutionen und Behörden. Die Durchsetzung und Wahrung von Menschenrechten ist dabei das primäre Anliegen. Die Situation in der Gemeinschaftsunterkunft Rossau verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die Beratung, Bereitstellung von Informationen und die Koordinierung politischer Aktionen sind.