RESQUE continued – Zugang zu Ausbildung und Arbeit

Logo_ResqueContinued-1024x585RESQUE Continued ist Teil des bundesweit aufgelegten Programmes „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“. Das Projekt berät und begleitet Geflüchtete in Sachsen beim Zugang in Arbeit und Ausbildung und zur Bleibeperspektive. Bei Bedarf unterstützt das Projekt auch Unternehmen und weitere Multiplikatoren bei der fallbezogenen Beratung und Begleitung.

Darüber hinaus werden bedarfsgerechte Schulungen zu der rechtlichen und praktischen Rahmenbedingungen der Arbeitsmarkintegration von geflüchteten Menschen in den Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie für weitere interessierte Akteure und Akteurinnen in der Förderregion angeboten.

Ein Hauptanliegen von RESQUE continued ist die Vernetzung und Kooperation mit anderen relevanten Akteurinnen und Akteuren. Mit diesen befindet sich die Projektstelle im ständigen fachlichen und strategischen Austausch, um möglichst viel Wissen und Erfahrung im Bereich Arbeit und Ausbildung von geflüchteten Menschen zu sammeln und verbreiten.

Beratungsangebote Schulungsangebot
Öffentlichkeitsarbeit Flyer

Zielgruppen

Die Zielgruppe von RESQUE continued sind Asylbewerberinnen, Asylbewerber und Geduldete mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt sowie anerkannte Flüchtlinge.

Besonderer Fokus liegt auf geflüchteten jungen Erwachsenen, die eine Ausbildungsreife herstellen bzw. einen Schulabschluss nachholen oder eine schulische oder betriebliche Ausbildung beginnen möchten.

Die Schulungen und Netzwerkarbeit richtet sich insbesondere an die Arbeitsverwaltung und weitere Verwaltungsbehörden, aber auch an alle andere Akteurinnen und Akteure, die eine Rolle im Prozess der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Fluchthintergrund spielen.

Ziele

Oberstes Ziel ist die nachhaltige Vermittlung von geflüchteten Menschen in Arbeit und Ausbildung. Daher setzt sich das Projekt für eine stetige Verbesserung der Zugangschancen von diesem Personenkreis zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt ein.

In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern umfasst dies konkret die Akquirierung der Zielgruppen, die Unterstützung bei der Ausbildungssuche und die Vermittlung der Teilnehmenden in verschiedene Angebote zur Förderung ihrer Beschäftigungs- und Bildungsfähigkeit. In der Einzelfallberatung werden immer eingehend die aufenthaltsrechtlichen Aspekte der Beschäftigungssicherung mitgedacht.

Die Herstellung einer Ausbildungsreife, eine (Wieder-) Aufnahme einer Schulausbildung mit dem Ziel eines Schulabschlusses, das Erschließen von Zugängen zu den Bildungs- und Weiterbildungssystemen, die Sensibilisierung von relevanten Ansprechpartnern und Arbeitsmarktakteuren für die besonderen Belange und Lebenssituationen von Geflüchteten sind alles Komponenten der Projektausrichtung, die auf eine möglichst nachhaltige Integration von Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Arbeitsmarkt abzielen.

Förderung; Teilprojekte; Förderregion

RESQUE continued ist eins von zwei der in Sachsen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Bundesprogrammes „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen“ (IvAF). RESQUE continued wird zudem durch Kommunalmittel, private Drittmittel und private Eigenmittel kofinanziert.

Die IvAF-Projekte – derzeit bundesweit insgesamt 41 – sind Netzwerkprojekte und schließen sich aus verschiedenen Teilprojektpartnern zusammen. Das Projekt RESQUE continued besteht aus den folgenden Teilprojektpartnern:

Die Förderregion von RESQUE continued stellt sich aus den folgenden sächsischen Kommunen zusammen: Bautzen, Chemnitz, Dresden, Erzgebirgskreis, Görlitz, Meißen, Mittel-Sachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Vogtlandkreis und Zwickau.

Feste Beratungsstellen mit regemäßigen wöchentlichen offenen Sprechzeiten finden sich in Dresden, Chemnitz und Pirna.

Ab 2020 bietet RESQUE continued zusätzlich regelmäßig mobile Beratungstermine in den Kommunen Bautzen, Görlitz, Meißen, Plauen und Zwickau in Kooperation mit dem Asylberatungsprojekt des Sächsischen Flüchtlingsrates e.V. Kunlaboro Continued an.

Strategische Projektpartner

Strategische Kooperationen hinsichtlich gemeinsamer Ziele sind mit den folgenden Akteuren vereinbart:

  • Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
  • Sächsisches Staatsministerium für Gleichstellung und Integration (SMGI)
  • Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit
  • Agentur für Arbeit Pirna
  • Jobcenter des Landkreises Meißen
  • Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Sachsen
  • Handwerkskammer Dresden
  • Industrie- und Handelskammer Chemnitz
  • Arbeiterwohlfahrt (AWO) Landesverband Sachsen e.V.
  • Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Sachsen e.V.
  • Diakonisches Werk der Ev.-Lutherischen Landeskirche Sachsens e.V.
  • Landesamt für Schule und Bildung Dresden
  • Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden und der Stadt Chemnitz
  • Donner + Partner GmbH Sachsen

Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RESQUE continued in verschiedenen regionalen und landesweiten Netzwerken regelmäßig vertreten.

 


Das Projekt wird durch Bundesmittel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF-Mittel), durch Kommunalmittel, private Drittmittel und private Eigenmittel finanziert.


Das Projekt RESQUE continued wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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