PM: Behördlich provozierte ‚Durchseuchung‘  – Lager auflösen JETZT!

Am Samstag war im Lager Bremer Straße in Dresden eine Person positiv auf COVID-19 getestet worden. Daraufhin wurde sie sowie zwei weitere Kontaktpersonen isoliert untergebracht, die Bewohner*innen des Lagers Bremer Straße unter Komplettquarantäne gestellt, der SFR berichtete. Nun zeigen sich die folgenreichen Konsequenzen der Vollquarantäne, die bereits : 26 Personen im Lager wurden positiv auf das Virus getestet.

PM: Zweite Welle und was Geflüchtete in Sachsen erwartet: kein Kontakt, kein W-LAN, kein Konzept

„Keine Ansprechpartner für Infizierte, Massenquarantäne für alle anderen – das derzeitige Konzept für Asylbewerber“, so schließt der gestrige Beitrag im MDR Sachsen Spiegel zur Komplettquarantäne der Aufnahmeeinrichtung Bremer Straße. Für den SFR ist klar: wenn das das Konzept sein soll, dann hat es diesen Namen nicht verdient.

PM: BAMF-Lotto reloaded – Diesmal trifft es Venezolaner*innen

Verfolgung von politisch unliebsamen Stimmen ist unter dem venezolanischen Präsidenten Maduro weit verbreitet. Das BAMF berücksichtigt in seinen Entscheidungen zu Asylanträgen von Venezolaner*innen die angespannte Situation im Herkunftsland wenig. Nun zeigt sich: die Aufhebungsquoten der BAMF-Entscheidungen liegen an den Verwaltungsgerichten in Sachsen in 2020 um die 70 Prozent.

PM mit dem AZ Conni: Nach eiskalter Abschiebung – Familienvater zurück aus Griechenland!

In einer Abschiebung von Pirna nach Griechenland wurde am 15. Oktober 2019 ein Vater von seiner Lebensgefährtin und seinem deutschen Kind getrennt, der Sächsische Flüchtlingsrat und das AZ Conni berichteten. Seit August 2020 sind Herr U. und seine Familie nun endlich wieder vereint. Er erhielt in Griechenland ein Visum, um nach Deutschland zurückzukehren. Der bittere Beigeschmack der Abschiebung bleibt bestehen.

Gemeinsame PM von PRO ASYL und LFRen: Familienleben für Alle – auch für Geflüchtete aus Eritrea!

Die Initiative »Familiennachzug Eritrea« ruft auf zu einer bundesweiten Demonstration am 26. September 2020 in Berlin, um gegen die Aushöhlung des Rechts auf Familiennachzug durch die deutschen Behörden zu protestieren. Die Geflüchteten fordern: Verkürzung von Wartezeiten und schnelle Bearbeitung von Anträgen auf Familiennachzug sowie Anerkennung individueller Belege für familiäre Bindungen.