PM: Asyl und Corona in Sachsen – der aktuelle Stand, die ausbleibenden Maßnahmen

Das Asylsystem mit seinen Lagern, seinem Asylbewerberleistungsgesetz, den Abschiebeknästen und seiner Gängelung ist menschenunwürdig, in einer Pandemie gefährlich. Das zeigt Corona. Zum aktuellen Stand in Sachsen berichtet der SFR und besteht darauf, dass die Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte mit ihren über 7.000 Bewohner*innen geleert und der unbürokratische Zugang zum Gesundheitssystem so schnell wie möglich gewährt werden muss.

PM: Schutz vor Corona – Geflüchtete nicht vergessen – Lager und Knäste schließen!

Der SFR ruft das Innenministerium auf, akute Maßnahmen zu ergreifen, um alle auf sächsischem Gebiet lebenden Menschen zu schützen. Bisher ist eine Kommunikation des Innenministeriums nicht erkennbar. Im Fall eines Menschen in Abschiebehaft Dresden soll der Betroffene bis Mitte Mai dort ausharren. Auch andere marginalisierte Gruppen, wie Wohnungslose, dürfen jetzt nicht vergessen werden!

PM: Evakuierung jetzt! Lage in Griechenland spitzt sich zu

Im Lager Moria auf Lesvos brannte es gestern, mindestens zwei Kinder kamen laut MdEP Erik Marquardt, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN dabei ums Leben. Zuvor wurde auf der Insel eine Person positiv auf Corona getestet. Lang zuvor war klar, dass sich Menschen in Zuständen auf den griechischen Inseln befinden, die unhygienisch sind, die krank machen. Morgen wird der EU-Türkei-Deal vier Jahre alt. Nun wird offensichtlich: eine Evakuierung aus den Zuständen, die er mitgeschaffen hat, wird immer drängender. Das fordern Vertreter*innen verschiedener Organisationen aus Sachsen. Die Spendenaktion „Ein Abend für Lesvos“ ist gestartet.