In einem offenen Brief wenden sich 16 Vereine und Initiativen an den Staatsminister des Inneren, Roland Wöller. Anlass sind seine Pläne, Menschen mit „geringer Anerkennungsquote“ länger in Erstaufnahmeeinrichtungen unterzubringen. Auch die nun für drei Jahre angedachte Wohnsitzauflage für anerkannte Geflüchtete stößt auf Widerstand. Isolation in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Frustration bei jenen, deren Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, sind zu befürchten. Das widerspricht den Interessen aller.
Autor: administrator
PM: Wie die Stadt Freiberg ihre eigenen Interessen sabotiert
Der Freiberger Stadtrat will nun beim Innenministerium einen Zuzugsstopp erwirken – offenbar unwissend, was ein solcher konkret bedeutet. Davon abgesehen, dass er wie von Sachsens Innenminister Roland Wöller angekündigt, wohl nicht durchgehen wird: der Zuzugsstopp wäre, sollte Freiberg tatsächlich so überfordert sein wie dargestellt, ohnehin keine Lösung.
Infoveranstaltungen zu Abschiebungshaft und Arbeitsmarktzugang
Ihr wollt euch im Verein, der Kommune, der Ini zu Abschiebungshaft und/ oder Arbeitsmarktzugang informieren? Dann bucht unsere Infoveranstaltungen. E-Mail genügt! 🙂
Mehr Informationen unter „weiterlesen“.
PM: Dulig verspricht überfällige Lösung bei Bildung Ü18
Bereits im März des vergangenen Jahres hatte der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. mit weiteren Vereinen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden darauf gedrungen, für erwachsene Geflüchtete ohne Schulabschluss ein Bildungsprogramm aufzulegen. „Jetzt geht es darum, das Versprechen zu halten. Fast ist ein weiteres Jahr vergangen, in dem Menschen wertvolle Zeit verloren haben.“ so Dr. Gesa Busche für den SFR e.V.
PM: Liberale Rechtsauffassung nutzen – Arbeitszugang erleichtern!
Die Wohnsitzauflage für gestattete Menschen entfällt, wenn sie in Arbeit sind. Wohnsitzauflagen müssen von der Politik immer gerechtfertigt werden. Dass Sozialkosten gleichmäßig auf die Kommunen verteilt werden sollen, wird bei Menschen im Asylverfahren angeführt. Doch was geschieht, wenn ein Mensch im Asylverfahren Arbeit findet, seinen Lebensunterhalt samt der Kosten für eine Wohnung sichern kann und gegebenenenfalls umziehen muss?
Kundgebung am 31. Januar vor dem Sächsichen Landtag – Keine Abschiebungen nach Afghanistan!
Nach Afghanistan abschieben? Nicht mit uns! Dafür sprechen sich in einer Petition, gerichtet an die sächsische Landesregierung, 1.674 Personen aus. Am 31. Januar werden wir die Petition im Sächsischen Landtag übergeben.

