PM: Alleinstehender Frau droht nach Abschiebung Femizid – Erneute Abschiebung nach Albanien heute

In der Nacht vom 21.07.2021 auf den 22.07.2021 wurden aus einer Gemeinschaftsunterkunft im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zwei junge Frauen aus Albanien abgeschoben. Beide Frauen sind in ihrem Heimatregionen vor ihren Familien geflohen, um einer Zwangsheirat zu entgehen. Heute soll bereits die nächste Abschiebung nach Albanien von Düsseldorf aus stattfinden.

PM: Ein Gebot der Humanität – Offener Brief eines sachsenweiten Bündnisses an Ministerpräsidenten Kretschmer gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Die Taliban kontrollieren die Mehrheit des Landes, Abgeschobene flüchten wieder aus dem Land und selbst die Regierung Kabuls bittet aufgrund der katastrophalen Sicherheitslage um die Aussetzung von Abschiebungen. Ein Gebot der Humanität – Breites Bündnis der Zivilgesellschaft Sachsens fordert nun einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan!

PM von IKMW und SFR e.V.: Zukunftsorientierte Aufnahme auch in Sachsen – Wohnungs- statt Unterbringungspolitik!

Zukunftsorientierte Aufnahme auch in Sachsen – Wohnungs- statt Unterbringungspolitik!
Am 29. Juli 2021 wurde auf Initiative der Diakonie Deutschland, dem Deutschen Caritasverband, dem Paritätischen Gesamtverband, der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband und PRO ASYL der Aufruf: „Isolation beenden – das Ankommen fördern – faire Asylverfahren sicherstellen“  veröffentlicht. Der Aufruf fordert die Abschaffung von „AnkER-Zentren“ und ähnlich konzipierten Einrichtungen und listet konkrete Maßnahmen auf, die ein Ankommen in Sicherheit und Würde ermöglichen.

Gemeinsame Pressemitteilung: Nach Georgien-Abschiebungen – Reform der sächsischen Abschiebepraxis, jetzt!

Laut unseren Informationen findet heute erneut die nächste Sammelabschiebung nach Georgien vom Flughafen Leipzig/Halle aus statt. Bereits in der Nacht vom 10. Juni 2021 wurden 50 Menschen nach Georgien abgeschoben. Mit dabei waren Familien aus Pirna, Radebeul, Meißen und Dresden. Diese Abschiebungen sind traumatisierend für die Betroffenen, deshalb fordern wir eine Abkehr von der sächsischen Abschiebepraxis.