Nach Informationen der Landesdirektion wurden am 17. März 2021 11 Personen aus Sachsen nach Pakistan abgeschoben. Insgesamt saßen 27 Personen auf dem Sammelcharter nach Pakistan.
Nach Informationen der Landesdirektion wurden am 17. März 2021 11 Personen aus Sachsen nach Pakistan abgeschoben. Insgesamt saßen 27 Personen auf dem Sammelcharter nach Pakistan.
Nach Informationen von Aktion Bleiberecht soll am 17.03.2021 eine Sammelabschiebung vom Flughafen Leipzig/Halle nach Pakistan starten. In der letzten Woche wurden drei Personen in der Abschiebehaftanstalt Dresden inhaftiert, darunter Faisal Jahangir. Herr Jahangir wurde aufgrund starken öffentlichen Drucks aus der Haft entlassen. Weitere Personen müssen die morgige Abschiebung dennoch fürchten. Die Abschiebehaftkontaktgruppe Dresden und der Sächsische Flüchtlingsrat fordern den sofortigen Stopp des Abschiebeflugs.
Stellenausschreibungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und in der Qualifizierungsbegleitung, Abschiebung nach Afghanistan, Kritik an der geplanten Abschiebung nach Pakistan, Familie berichtet nach Abschiebung aus Albanien, #KritischBleiben und vieles mehr im heutigen Newsletter.
Zwei Menschen aus Sachsen wurden am 9. März 2021 in das kriegs- und Pandemie-zerrüttete Afghanistan abgeschoben. Das geht aus einer Antwort der Landesdirektion auf eine Presseanfrage hervor. Laut dpa wurden insgesamt 26 Personen aus dem Bundesgebiet nach Afghanistan abgeschoben.
Am 2. Februar wurde eine Familie aus Pirna nach Albanien abgeschoben, die Sächsische Zeitung berichtete. Die Situation in Albanien ist für die sechsköpfige Familie stark belastend, sie verfügen kaum über finanzielle Mittel, um Nahrungsmittel und winterfeste Kleidung zu beschaffen. Durch eine ehrenamtliche Helferin und die betreuende Anwältin Carolin Helmecke konnte Kontakt zur Familie hergestellt werden, die hier Zeugnis ihrer Situation ablegt.
Liebe Journalist*innen,
heute schreiben wir Ihnen in eigener Sache. Die Öffentlichkeitsarbeit und Pressestelle des Sächsischen Flüchtlingsrats e.V. droht das Aus. Über die letzten Jahre konnte der Verein sein Recherchezentrum und Sprachrohr über Eigen- und Stiftungsmittel finanzieren. Die Situation in der Förderlandschaft jedoch ist derzeit angespannt. Eine Finanzierung der bereits heute auf 20 Wochenstunden geschrumpften Personalkosten – von vormals 60 bis 70 – ist ohne Weiteres nicht mehr möglich. Deswegen hat der SFR eine Spendenkampagne unter dem Motto #KritischBleiben gestartet.