Anhaltende Gewalt und Unsicherheit in Syrien – SFR e.V. fordert Schutz für Syrer*innen und Abschiebestopp.

Auch mehr als ein Jahr nach Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 bleibt die Lage in Syrien hochgradig instabil. Besonders gefährdet sind ethnische und religiöse Minderheiten. Trotz dieser Lage verschärft sich in Deutschland die Abschiebepolitik gegenüber syrischen Geflüchteten deutlich. Gleichzeitig kommt es zunehmend zu vollständigen Ablehnungen der Asylanträge von Menschen aus Syrien.

Gemeinsam gegen Gewalt an migrantischen Frauen. In Sachsen und überall

Besonders migrantische Frauen* und ihre Kinder sind überproportional häufig von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt betroffen und daher in besonderem Maße schutzbedürftig. Sprachliche Barrieren, mangelnde Informationen über Rechte und Unterstützungsangebote sowie aufenthaltsrechtliche Unsicherheiten erschweren vielen Betroffenen den Zugang zu Schutz und Hilfe.

Pressemitteilung: Schutz statt Abschiebung. Deutschlands und Sachsens Verantwortung angesichts der eskalierenden Gewalt in der Islamischen Republik Iran

Der Sächsische Flüchtlingsrat e. V. zeigt sich zutiefst besorgt über die anhaltende Eskalation der politischen und menschenrechtlichen Lage in der Islamischen Republik Iran. Seit dem Wiederaufflammen landesweiter Proteste Ende Dezember 2025 geht das iranische Regime erneut mit äußerster Brutalität gegen Demonstrierende, Oppositionelle, Frauen, queere Menschen, ethnische und religiöse Minderheiten sowie Afghan*innen im Land vor.

Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL: Recht auf Asyl in Gefahr – Sprachliche wie rechtliche Repressionen gegenüber Geflüchteten stoppen!

Flüchtlingsräte und PRO ASYL mahnen: Aktuelle diskriminierende Rhetorik bei Flucht und Asyl schafft eine Grundlage für zunehmende Entrechtung. Drohende Inhaftierung von Kindern und Familien durch GEAS, Push-Backs an deutschen Grenzen und geplante Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien zeugen von einer Enthemmung, die schnellstmöglich gestoppt werden muss. Es braucht eine Rückbesinnung auf die Genfer Flüchtlingskonvention – für den Erhalt universeller Menschenrechte FÜR ALLE!