Venezuela zwischen Unterdrückung und US-Angriff: Warum wir Zivilgesellschaft und Exilgemeinde jetzt nicht im Stich lassen dürfen!

Sachsen ist weiterhin Hauptaufnahmeland für Geflüchtete aus Venezuela, der Sturz Nicolás Maduros wird daher auch hier aufmerksam verfolgt. Die Bewertung der Lage erscheint komplex, kann doch weder das völkerrechtswidrige Agieren der USA noch das repressive Maduro-Regime irgendeine Sympathie beanspruchen. Dabei sollte für uns alle klar sein: Im Mittelpunkt muss die venezolanische Zivilbevölkerung stehen, die im Land selbst sowie aus dem sächsischen Exil heraus weiter verzweifelt für ein freies und demokratisches Venezuela kämpft.

„Recht auf Schule für alle in Sachsen“ – Wir verschaffen geflüchteten Kindern Gehör!

Noch immer warten in Sachsen hunderte schulpflichtige Kinder und Jugendliche ohne deutschen Pass auf einen Schulplatz – trotz klarer rechtlicher Vorgaben. Zum Stichtag 17. November 2025 waren es 645 Kinder und Jugendliche, am Ende des Schuljahres 2024/2025 sogar über 1.000. Das Bündnis „Recht auf Schule für Alle in Sachsen“ fordert seit Langem, dass der Freistaat Sachsen seiner Verpflichtung nachkommt und allen Kindern und Jugendlichen den gleichwertigen Zugang zur Schule ermöglicht.

Pressemitteilung: Schutz statt Abschiebung. Deutschlands und Sachsens Verantwortung angesichts der eskalierenden Gewalt in der Islamischen Republik Iran

Der Sächsische Flüchtlingsrat e. V. zeigt sich zutiefst besorgt über die anhaltende Eskalation der politischen und menschenrechtlichen Lage in der Islamischen Republik Iran. Seit dem Wiederaufflammen landesweiter Proteste Ende Dezember 2025 geht das iranische Regime erneut mit äußerster Brutalität gegen Demonstrierende, Oppositionelle, Frauen, queere Menschen, ethnische und religiöse Minderheiten sowie Afghan*innen im Land vor.

Said Ramin Rahimi: 186 Stufen des Todes

Rahimi, der sich auch im Verein Willkommen in Bautzen engagiert, verbindet sein gesellschaftliches Engagement mit künstlerischer und akademischer Arbeit. Besonders prägend war für ihn das Programm „From Memory to Action“, das ihn an ehemalige NS-Zwangsarbeitslager führte – unter anderem in eine frühere Pulverfabrik in Deutschland und in das Konzentrationslager Mauthausen in Österreich.