Seit 1991 setzt sich der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. für den Schutz geflüchteter Menschen und menschenwürdige Unterbringungsbedingungen in Sachsen ein.
Er berät, informiert, dokumentiert und ergreift Partei für die schutzwürdigen Interessen von Geflüchteten.

Stellenausschreibung Soziale Arbeit – Soziale Betreuung für Asylbewerber*innen

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir
ab dem 01. Januar bzw. 01. Februar 2019
drei neue Mitarbeiter*innen
in der sozialen Betreuung für Geflüchtete an unserem Standort in Chemnitz.

Teilzeit/Vollzeit möglich.

Bewerbungsfrist ist der 09. Dezember 2018

SFR Newsletter 26/2018

Mit den Themen:
-Drei Menschen am Dienstag nach Afghanistan abgeschoben, Gesamtzahl erhöht sich auf zehn
-Abschiebungsbeobachtung an den Flughäfen Leipzig/ Halle und Dresden gefordert! SMI bleibt bei Position.
-Landkreis Leipzig reformiert Integrationsbeirat und muss sich Diskriminierung und Ausgrenzung vorwerfen lassen.
-Rassismus in Sachsen bleibt verbreitet, Sachsen-Monitor 2018 veröffentlicht.

Gemeinsame PM: Rückführung abseits der Richtlinie – Zur heutigen Abschiebung nach Afghanistan

„Afghanistan ist nicht sicher und wir hoffen, dass sich für jede einzelne Person, die sich zum gegebenen Zeitpunkt auf dem Weg zum Flughafen Leipzig / Halle befinden oder bereits hier ist, eine Lösung finden lässt.“ so Yasou Akeda vom Aktionsnetzwerk Protest LEJ.

Gemeinsame PM mit Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt e.V., GG/BO und Aktionsnetzwerk Protest LEJ

PK am Flughafen Leipzig / Halle: Abschiebung nach Afghanistan – unmenschlich und unbeobachtet. Abschiebungsbeobachtung jetzt!

Am 13. November wird ab dem Flughafen Leipzig / Halle eine Abschiebung nach Afghanistan stattfinden. Die Kritik an dieser Praxis ist bekannt, an diesem Flughafen entzündet sie sich aber auch an dem Ort, an dem die Abschiebung vollzogen wird. Eine Abschiebungsbeobachtung ist dort nicht vorhanden, aber dringend geboten.

PM: Wie Herr F. gern Koch werden wollte, alles richtig machte und er am Ende doch ein Gericht aufsuchen musste

In Leipzig werden Ausbildungsduldungen nur unter restriktiven Bedingungen gewährt. Der Fall von Herrn F. zeigt dies. Der angehende Koch kann nun seine Ausbildung beginnen. Zu seinem Recht musste ihn allerdings erst das Verwaltungsgericht verhelfen. Eine liberale und einheitliche Entscheidungspraxis ist vonnöten, fordert der SFR.