Der Sächsische Flüchtlingsrat e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1991 für den Schutz geflüchteter Menschen in Sachsen engagiert. Als unabhängige Menschenrechtsorganisation ergreift er Partei für die schutzwürdigen Interessen von Geflüchteten und steht als Verein für eine von Offenheit und Humanität geprägte Flüchtlingspolitik.

SFR Newsletter 22/2019

-Ankündigung von Abschiebungen
-Schließwoche Beratung Arbeit- und Bildung
-Regierungsbildung in Sachsen – Flüchtlingsräte fordern Politikwechsel!
-Frauen aufs Rad!
-Uni Leipzig veröffentlicht Studie, neue Möglichkeiten bei Identifizierung besonders Schutzbedürftiger
-Bericht zur Tagung von Landesärztekammer, DGSP und uns online
-Asyl-Ini-Konferenz in Dresden am 16.11.!
Workshop Presse- und Medienrecht am 22.11.!

Sachsen und Georgien III. – Ehepaar getrennt, Kind aus Jugendeinrichtung geholt

Mehr und mehr Fälle über die beiden Sammelabschiebungen nach Georgien vom 10. und 12. September werden bekannt. In einem Fall wurde ein Ehepaar getrennt. Der Ausländerbehörde Dresden lag der Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis vor. In einem anderen Fall wird ein achtjähriges Kind mit mehrfacher Behinderung aus dem Landeszentrum zur Betreuung Blinder und Sehbehinderter in Chemnitz geholt.

Gemeinsame PM: Uneingeschränkte Berücksichtigung des Kindeswohls statt Abschiebungen um jeden Preis

Die Landesflüchtlingsräte, der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Jugendliche ohne Grenzen fordern anlässlich des Weltkindertags: Der diesjährige Weltkindertag am 20. September steht unter dem Motto „Wir Kinder haben Rechte!“. Vor genau 30 Jahren wurde die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen beschlossen. An diesem Tag rücken die Bedürfnisse von Kindern und vor allem ihre speziellen Rechte in den Fokus der Öffentlichkeit. Doch deutschlandweit werden bei Abschiebungen regelmäßig die Rechte von geflüchteten Kindern verletzt.

PM: „Nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist…“ Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL fordern Politikwechsel nach den Landtagswahlen

Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern treffen sich die Landesflüchtlingsräte am 19. und 20. September in Dresden. Themen der heute und morgen stattfindenden Konferenz sind unter anderem die Folgen der Landtagswahlen und Berichte zu den Lagersituationen aus den Bundesländern. Die Wahlergebnisse aus Brandenburg und Sachsen vom 1. September zeigen: Mit Hetze und Ausgrenzung lässt sich weiterhin Politik machen. Der gesetzgeberische Aktionismus der Innenministerien hat den Rechten das Wort geredet und nun nicht mehr vollbracht, als eine weit fortgeschrittene Entrechtung von Schutzsuchenden. Gemeinsam fordern die Flüchtlingsräte und PRO ASYL einen grundlegenden Wandel zu einer menschenrechtsbasierten Politik, die nicht weiter auf Isolation und Ausgrenzung setzt.